
(Berlin, Januar 09)
BUSSMANN sorgt mit einer ständig modernisierten Fahrzeugflotte für niedrigste Umweltemissionen und gehört zu den Erstbestellern neuer EEV – Fahrzeuge, die Fahrzeuge der Euro V–Norm mit noch besseren Emissionsfiltern und besten Abgaswerten ablösen sollen. Somit können größtenteils vorteilhafte Mautkonditionen an die Kunden weitergegeben werden. Die schlechten Nachrichten bleiben leider auch nicht aus:
Mit der Mauterhöhung zu Anfang diesen Jahres bereitet die Bundesregierung aber vielen Logistikern und Endverbrauchern finanziell unnötige Kopfschmerzen. Abgabenerhöhungen allgemein sind kein Thema, mit dem sich die Politik Sympathiepunkte erwerben kann. Unverständlich sind aber sowohl die handwerkliche Umsetzung, das Tempo und die umweltpolitischen Fehler der Gesetzgebung, so dass weder die Umwelt noch die Endkunden hiervon profitieren dürften. Durch Staatsmonopole geförderte Unternehmen wie bspw. Schenker, die vom Passagierverkehr der Bahn quersubventioniert werden, sorgen für zusätzliche Verzerrungen im Wettbewerb. Kein Wunder, dass es im Markt erneut zu einem Massensterben von Speditionen kommen wird.
Große Bedenken ist vor allem gegenüber die Benachteiligung nicht abgeschriebener Fahrzeuge zu hegen. So sind selbst 3-4 Jahre alte Fahrzeuge technisch nicht in der Lage, den Euro V Standard zu erfüllen und müssen somit eine 40% höhere Maut bezahlen als nagelneue Fahrzeuge, die lange Zeit nicht bei den Herstellern verfügbar waren. LKW selber haben eine weitaus höhere Laufleistung, 1 Million km sind durchaus möglich und entsprechend werden diese Fahrzeuge zunehmend wertlos. Ihre Entsorgung ist umweltpolitisch absolut kontrakproduktiv, sondern erhöhen kurzfristig die Einnahmen des Finanzamtes. Eine beispiellose Wertvernichtung durch den Gesetzgeber.
Sonder-AFA nicht erlaubt
Für Fahrzeuge, die älter als 3 Jahre sind, gilt, dass jeder gefahrene Kilometer nicht mit 12,4, sondern mit 19 Cent belastet wird. Dies belastet die Kostenstruktur jedes solide wirtschaftenden Betriebes außerordentlich, da Sonderabschreibungen zudem gar nicht erlaubt werden. Dieselkraftstoffkosten und Maut ergaben zwischenzeitlich über 50% der Gesamtkosten im Transportbetrieb. Diese Kosten sind für das Unternehmen kaum zu drücken, entsprechend müssen wir Ihre Kunden hier für die aktuelle Kostensituation sensibilisieren, die durch veränderte Stand- und Ruhezeiten ebenfalls nicht positiv beeinflusst wurde. Weitere Informationen zur Maut unter www.toll-collect.de
BUSSMANN ist ein mittelständischer, familiengeführter Logistikspezialist in 3ter Generation. Das Unternehmen ist ein leistungsorientierter und flexibler Qualitätsdienstleister und bietet seinen Kunden individuelle Lösungen in den Bereichen Fracht (Silo-Fachspedition, Tiefkühl-Fachspedition und Konventionelle Verkehre), Logistik-Services sowie Entsorgung und Recycling. Erfahrung, Innovationsfreude und Wirtschaftlichkeit kennzeichnen BUSSMANN, das nach DIN:ISO 9001-2000 sowie CEFIC SQAS zertifiziert ist und Ihre Ansprüche in Zufriedenheit umsetzen kann.
Kontakt: Jens Bussman (Geschäftsführer), JBussmann@hbussmann.com, Tel: +49 – 2564 – 93 60 - 0
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